15.11.2016

Tagsüber Pädagogik, nachts Tavla


Das traditionelle Ağabey-Abla-Einführungswochenende findet jedes Jahr zu Schuljahresbeginn im Oktober/November auf der Burg Liebenzell im Schwarzwald statt. Doch nicht nur die einmalige wunderschöne Location, sondern auch unser vielseitiges Programm und unsere Teilnehmer versprachen ein tolles Wochenende.



Nach wochenlangem Planen fuhr das Ağabey-Abla-Team am Freitagmorgen vollbepackt in Richtung Schwarzwald los. Die über 45 Teilnehmer aus dem Programm sollten erst am Nachmittag mit Bus oder Autos ankommen.
Unser buntes Programm hatte viele verschiedene Inhalten. Den Freitag nutzten wir vor allem um uns (besser) kennenzulernen, da wir dieses Schuljahr mit über 20 neuen Ablas und Ağabeys begonnen hatten. In Spielen wie Speed-Dating ("Was denkst du, wie sieht die Welt in 100 Jahren aus?") oder "Schneeballschlacht" lernten wir uns besser kennen. (Kurze Erklärung: Jeder schreibt drei Facts oder Eigenschaften über sich auf. Der Zettel wird zerknüllt und man bewirft sich damit. Danach sucht jeder einen beliebigen Zettel und muss sich bis zur richtigen Person durchfragen. Im Plenum wurden alle Personen mit ihren drei Eigenschaften vorgestellt.).


Außerdem gab es kurze Impulse zum Deutsch-Türkischen Forum e.V. und dem Ağabey-Abla-Programm an sich.
Den Abend ließen wir traditionell in der Burgschänke mit Brettspielen und Musik ausklingen und feierten um 24:00 Uhr eine Geburtstagsüberraschungsparty für unseren Ağabey Berkay.

Der Samstag bestand hauptsächlich aus Fortbildungen für unsere Mentoren. Dabei konnten sie sich eine von vier interessanten Themen wie "Gedächtnistraining", "Gewaltfreie Kommunikation", "Improtheater" und "Lerntypen und Lernstragien" aussuchen. In den vierstündigen Fortbildungen lernten sie wichtige Inhalte für ihre Mentorentätigkeit oder für ihre persönliche Entwicklung.


 



Nachmittags gab es wieder Input von unserer Seite: Nach einer kleinen gemeinsamen Team-Challengesprachen wir über Erwartungshaltungen der Mentoren ans Programm und unsere Erwartungen an die Mentoren. Diese Reflexion war für beide Seiten eine unglaubliche Bereicherung und stärkte den Teamgeist des Programms noch mehr. 


Den Abend beendeten wir abermals in der Burgschänke mit einem gemeinsamen Pub-Quiz und Spielen wie OKEY oder "Die Werwölfe von Düsterwald"...


Am Sonntag war die Müdigkeit deutlich zu spüren. Trotzdem warteten alle motiviert auf unseren VIP-Gast für die geplante Gesprächsrunde. Dieses Jahr war Finanz- und Wirtschaftsminister a.D. und Landtagsmitglied Dr. Nils Schmid eingeladen. Zusammen mit unserer Vorstandsvorsitzenden Gülten Aysel berichteten die Gäste unter der Moderation durch unseren Ağabey und Vorstandsmitglied Berkay Yılmaz über ihren Werdegang und die Wichtigkeit von Engagement und politischer Teilhabe. Am Schluss bestand die Möglichkeit Fragen zu stellen und so ein Gespräch zwischen unseren Mentoren und den Gesprächsteilnehmern entstehen zu lassen.


Bevor unsere Mentoren am Nachmittag wieder abreisten, mussten sie sich noch in unserem Ağabey-Abla Team-Tunier durch drei knifflige Aufgaben schlagen. Beim Turmbau aus Luftballons stieß so mancher angehende Ingenieur an seine Grenzen....


Vor der Abreise versammelten wir uns ein letztes Mal im großen Saal und zogen ein gemeinsames Fazit. Dabei hatte jeder die Möglichkeit jemanden vorzustellen, den er an diesem Wochenende kennengelernt hatte und zu erklären, was man nach diesem Wochenende mit nach Hause und in seine weitere Mentorentätigkeit mitnehmen wird. Oft wurde erwähnt, dass einem dieVerantwortung und Vorbildfunktion als Mentor und Stipendiat in unserer Gesellschaft noch einmal deutlich geworden war.


Mit erschöpften aber glücklichen Teilnehmern und Team ging ein intensives und spannendes Ağabey-Abla-Wochenende zu Ende.

21.10.2016

Schwabe kann jeder werden!

"Mein Schwäbisches Ich" - wie viel Schwabe steckt in mir? Und kann man Schwabe werden?

 
Spätzle, Kehrwoche, Schwäbische Alb, fleißig sein – was ist identitätsprägend? Zugehörigkeit ist nichts Starres, sondern etwas Bewegliches und Wandelbares. In einer interkulturell geprägten Stadt wie Stuttgart werden Identitäten und Zugehörigkeiten stets neu verhandelt. Hier setzte dieses Partizipationsprojekt an. Wie vermischen sich unterschiedliche kulturelle Hintergründe? Was entsteht daraus? Wie sieht mein "schwäbisches Ich" aus?

Mit diesen Fragen beschäftigten sich einige unserer Mitglieder des DTF, darunter auch ein Ağabey und zwei Alumni des Ağabey-Abla-Programms. Zusammen mit der Künstlerin Gabriela Oberkofler sind aus deren Erzählungen und persönlichem Material Kunstwerke entstanden, die ab morgen, 22.10.2016 bis zum 23.04.2017 im Landesmuseum ausgestellt werden.

Einen Beitrag vom SWR über den Hintergrund des Kunstprojekts findet ihr hier.
Alle Informationen zur Ausstellung findet ihr auf der Website des Landesmuseums.
Einen kurzen Beitrag aus der Tagesschau zum "Klischee Schwabe" findet ihr hier.

Ihr möchtet eine persönliche Führung mit unseren DTF-Mitgliedern durch die Kunstinstellation?
Die DTF-Mitglieder Mehmet Soylu (29.10.2016), Ergun Can (10.12.2016) sowie Hasan Sarpasan, Funda Doğhan und Berkay Yilmaz (08.04.2017) präsentieren ihren persönlcihen Beitrag im Rahmen des Kunstprojekts "Mein schwäbisches Ich".
Treffpunkt ist jeweils um 15 Uhr im Foyer des Alten Schlosses.
A Bsuach machd zwoimol Fraid. Wennr kommd ond wennr widdr gohd.

In diesem Sinne - bis bald!
Eure Alice

17.10.2016

Ein Grund zum Feiern

Einige von euch haben es vielleicht schon auf Facebook gelesen: Wir haben den zweiten Preis und den Preis für die beste Präsentation der Renate-Lingk-Stiftung für unser neues Projekt „Die Stadtentdecker“ gewonnen! Im Rahmen dieses Projekts werden Kinder des Ağabey-Abla Programms und Kinder aus dem Geflüchtetenprojekt „Merhaba in Stuttgart“ gemeinsam mit Ehrenamtlichen die Stadt erforschen und Stadtteilkarten erstellen. Wir werden natürlich regelmäßig über die Fortschritte des Projekts berichten.


Bei der Preisverleihung am 4. Oktober 2016 hat Dieter Soldan vom Vorstand der Renate Lingk-Stiftung die folgenden Laudatio auf uns gehalten, über die wir uns sehr gefreut haben:


Der Verein – um den es jetzt gehen soll – fiel schon in früheren Jahren durch enorm wirkungsvolle, aber letztlich einfache Ideen zur Integration auf. Er wurde 1999 von Bürgerinnen und Bürgern unter Vorsitz von Oberbürgermeister a.D. Professor Dr. h.c. Manfred Rommel mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung gegründet. Ziel dieser Bürgerinitiative ist die Förderung der kulturellen Begegnung. Der Verein engagiert sich in den Bereichen Soziales, Kunst & Kultur, Politik & Wirtschaft und Bildung und ist partei- und konfessionsunabhängig.

Die Projekte von unserem zweiten Preisträger heißen z.B.: KulTürÖffner, CAZ À LA TURCA, SiNEMA, LITERATÜR, BAKIŞ, USTA-ÇIRAK- und nicht zuletzt Ağabey-Abla. Darauf kommen wir noch.

Damit dürfte klar sein, wer der Gewinner des des 2. Preises ist: Das Deutsch-Türkische Forum Stuttgart mit seinem neuen Projekt „Die Stadtentdecker“. Herzlichen Glückwunsch!

Bereits 2011 bekam das DTF den Bürgerpreis der Bürgerstiftung Stuttgart für das Projekt Ağabey-Abla‘. ‚Ağabey-Abla' bedeutet so viel wie "großer Bruder – große Schwester“: Der Verein vergibt Stipendien an türkeistämmige Gymnasiasten und Studierende, die dadurch auf ihrem Bildungsweg gefördert werden. Die Stipendiaten engagieren sich (dafür) als ehrenamtliche Mentoren für Schülerinnen und Schüler mit türkischen Wurzeln an Stuttgarter Schulen. Als großer Bruder bzw. große Schwester helfen sie diesen und ihren Eltern, sich im deutschen Schulwesen und außerhalb der Schule besser zu entfalten. Die Idee: Schüler mit Migrationshintergrund können am besten von Menschen mit ähnlicher Biografie erreicht werden.

Man könnte auch sagen: Die, die erfolgreich waren, die die Förderung erfahren, fördern andere, damit auch diese Erfolg haben. Sie geben etwas zurück. Hier noch in der eigenen Community – und das ist natürlich aller Ehren wert.

Und jetzt „Die Stadtentdecker“:

Hier ist das oben beschriebene Konzept erweitert: Die, die in der Gesellschaft angekommen sind, kümmern sich, dass die, die neu kommen, auch diesen Weg finden. Kümmern auf Augenhöhe, denn es sind Begleiter, die um die Schwierigkeiten und Stolpersteine aus eigener Erfahrung wissen.
Was der Jury besonders gefallen hat:
Die Erweiterung ist auch: Dass sich das DTF als „Migrantenverein“ dezidiert für Mitglieder „fremder“ Communities engagiert. Das zeigt auch auf besondere Weise, wie stark das DTF selbst „mittendrin“ ist. Das Konzept ist niederschwellig, pragmatisch, im besten Sinn einfach – aber man muss eben drauf kommen!

Es passt wunderbar zum Motto des diesjährigen Renate Lingk Förderpreises „Ich bin wertvoll“

Das Projekt sagt: Es ist uns wichtig, dass Du Dich als junger Neubürger zurechtfindest, sagt auch: Du bist uns wichtig! Wir möchten, dass Du Deinen Weg findest. – Zunächst einmal ganz im wörtlichen Sinn, aber die Botschaft geht natürlich weit darüber hinaus.
Ich zeige Dir meine Heimat – Menschen, Kultur, Natur, Vielfalt – damit sie Deine Heimat werden kann.

Und das Projekt sagt auch: Ich möchte, dass Du Dich hier so schnell wie möglich wohl fühlst und alleine zurecht kommst.

Ein zutiefst menschliches Konzept gegen das Gefühl des Fremdseins.

Was hätte Renate Lingk dazu gesagt?
Ziemlich sicher hätte Sie sich – wäre Sie da noch unter uns und fit gewesen – in die bisherigen Projekte der Stiftung, die sich um die Förderung der Geflüchteten speziell in Sillenbuch kümmern, persönlich eingebracht. Und Ihr war auf Grund Ihrer eigenen Geschichte das Thema Heimatverlust und Fremdsein sicher vertraut.  Sie hätte sich über diesen Preisträger besonders gefreut – Oder?

Nochmals herzlichen Glückwunsch an das Deutsch-Türkische Forum!

10.10.2016

Memoiren einer Abla


Ein Beitrag unserer Alumna Mehtap, die wir als Abla der ersten Stunde viele Jahre begleiten durften. Danke, Mehtap, für dein Engagement und danke, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst!



Meine langjährige Tätigkeit als Abla hat nicht nur anderen Menschen wie Eltern, Lehrern und Kindern, sondern auch mir persönlich viel gebracht. Ich habe zwei Jungs, Brüder, vier Jahre lang betreut, von der 2./3. Klasse bis zur 6./7. Klasse. Ich habe sie sozusagen aufwachsen gesehen und an der Erziehung teilgenommen. Ich weiß, wie dankbar die Eltern und die Kinder für meine Unterstützung sind. Noch heute habe ich zu ihnen privat Kontakt, denn ich sehe sie als meine kleinen Brüder. Wenn sie Hilfe brauchen, dürfen sie sich jederzeit bei mir melden. Nach den zwei Schützlingen habe ich ein junges Mädchen in der 7. Klasse ein Jahr lang betreut, um mit ihr den Abschluss anzustreben und anschließend zufälligerweise ihren Cousin, der ebenfalls im Projekt war, ein Jahr lang. Diese zwei Jahre waren lehrreich und ich habe wieder viel dazu gelernt, v.a. wie man mit pubertierenden Teenagern umzugehen hat. In meinem Abschlussjahr habe ich dann einen Gymnasiasten aus der 6. Klasse betreut und den Jungen sehr ins Herzen geschlossen. 

Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass man helfen kann und als Vorbild wahrgenommen wird. Es ist schön, Kindern und Jugendlichen zu helfen. Das Projekt war und ist eine Bereicherung für einen selbst als Abla oder Abi und für alle anderen.


30.09.2016

The Show Must Go On


Das neue Schuljahr läuft bereits seit zwei Wochen und auch unsere Mentoren beginnen nun sich wieder mit ihren Kardeş' zu treffen.  Auch im Schuljahr 2016/17 haben wir im Ağabey-Abla Programm 80 Plätze für Ablas und Ağabeys sowie 80 Plätze für Kardeş' zu vergeben, um sowohl Mentoren als auch Mentees zu fördern!


Im letzten Schuljahr nahmen etwa 70 Ağabeys und Ablas am Programm teil, bei denen wir uns leider von über 30 verabschieden müssen. Auch wenn es uns schwer fällt sie gehen zu lassen, wissen wir, dass auch sie uns meist nicht freiwillig verlassen haben. Viele von ihnen haben die Schule mit einem erfolgreichen Abitur abgeschlossen und suchen sich jetzt Studienplätze außerhalb Stuttgarts. Manche von ihnen gehen ins Ausland zum Studieren oder machen ein Praktikum. Und manche haben es endlich geschafft und haben ihr Studium mit gutem Ergebnis abgeschlossen und begeben sich jetzt ins Arbeitsleben. Wir sind sehr stolz, dass wir unsere Mentoren, zum Teil abschnittsweise, manche sogar ihr ganzes Studium lang, begleiten und fördern durften!
 
Nicht nur Mentoren, sondern auch Projektfamilien wechseln. 2016 verabschiedeten wir uns von über 20 Kardeş', die auf die weiterführende Schule oder in die 8. Klasse kommen. Wir als Ağabey-Abla-Team freuen uns sehr, dass wir viele Kinder und Eltern begleiten und sie auch bei der Wahl der weiterführenden Schule beraten konnten. So haben es viele Kinder durch die Unterstützung ihrer Mentoren aufs Gymnasium geschafft oder wurden über Schularten wie die Gemeinschaftsschule informiert. 

Trotzdem … the show must go on und wir suchen wieder fleißig neue Ablas, Ağabeys und Kinder, die am Programm teilnehmen wollen.
Ihr kennt türkeistämmige Mitschüler/Nachbarn/Kommilitonen/Verwandte aus dem Raum Stuttgart, die sich engagieren wollen? Schickt sie zu uns!

 

Alle Infos zur Bewerbung oder Anmeldung findet ihr auf unserer Homepage oder bekommt ihr von uns per E-Mail über info(at)agabey-abla.de.

Eure Alice

23.09.2016

Unsere neue Ağabey-Abla Homepage

Ihr kennt das sicher auch aus der Uni: Der Prof trägt euch auf, eine Hausarbeit zu schreiben und auf die Frage, wann das Abgabedatum ist, antwortet er "Ach, geben Sie sie ab, wenn Sie fertig sind." 90% aller Studenten wird diese Hausarbeit zum Verhängnis werden. Während alle anderen Aufgaben pünktlich zu den verschiedenen Abgabeterminen fertiggestellt sein werden, wird jeder diese eine Hausarbeit Semester um Semester vor sich herschieben, bis einem kurz vor Abgabe der Abschlussarbeit siedendheiß einfallen wird, dass da doch mal was war.

So ähnlich lief es mit unserer Ağabey-Abla Homepage. Irgendwann entschieden wir, dass uns die letzte nicht mehr gefällt und beschlossen, sie zu ändern. Wir überlegten uns eine Struktur, schrieben Texte, sammelten Fotos... und ließen dann den ganzen Haufen halbfertiger Arbeit irgendwo in einem Ordner auf dem Server liegen.
Das geschah gefühlt im Jahr 1856.

Also, 160 Jahre später, kurz vor der Sommerpause, entdecke ich beim Suchen von irgendwelchen archivierten Dokumenten, einen Ordner mit Namen "Umgestaltung Homepage". Mein erster Impuls ist es, schnell wegzucklicken und nie wieder zurückzukehren. Da jedoch bald die Sommerferien anfangen, eine weniger stressige Zeit im Programmjahr, ist es eigentlich der perfekte Zeitpunkt, das Thema wieder auszupacken. Und so klicke ich vorsichtig auf den Ordner...

Drei Monate später, heute, liegt ein produktiver Sommer hinter uns. Wir haben viel geschrieben, gebastelt, geordnet und quasi programmieren gelernt. Die neue Homepage ist bunter, ansprechender und übersichtlicher. Und jetzt sind wir ganz aufgeregt, denn wir gehen online in

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Eure Maria

www.dtf-stuttgart.de/agabey-abla
 



20.09.2016

Wir sind zurück!


Nicht nur unsere Schülerinnen und Schüler sind wieder aus den Sommerferien zurück, auch wir vom Agabey-Abla Team sind frisch und erholt aus dem Urlaub gekommen, um ein neues, spannendes Projektjahr 2016/2017 zu planen!

Los geht es mit einer ganz besonderen Aufgabe: der Wiederbelebung unseres Blogs! Viele von euch wussten das vielleicht noch nicht (Ich wusste es tatsächlich auch nicht!), aber es gab seit Beginn des Programms 2009 einen Blog, in dem regelmäßig Ereignisse, Veranstaltungen und Spannendes aus dem Agabey-Abla Programmalltag beschrieben wurden. Irgendwann ist der leider eingeschlafen... 

Hiermit starten wir also offiziell wieder und greifen das „Projekt Blog“ auf! Es wird in regelmäßigen Abständen einen Blogeintrag geben, über den ihr z.B. über unsere Facebook-Seite informiert werdet.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen, Informieren und Kommentieren!


Eure Alice

PS: Habt ihr selber Ideen für einen DTF-Blogeintrag? Kontaktiert uns über info@agabey-abla.de

Ein Selfie von uns, dem Ağabey-Abla Team: Alice, Mukaddes und Maria

24.01.2013

Neue Bewerbungsrunde: DTF-Stipendienprogramm für türkischstämmige Gymnasiasten und Studierende


Im Frühjahr 2009 hat das Deutsch-Türkische Forum Stuttgart mit Förderung der Robert Bosch Stiftung ein Stipendienprogramm für begabte und engagierte deutschtürkische Gymnasiasten und Studierende eingerichtet, die auf ihrem eigenen Bildungsweg gefördert werden. Die Stipendiaten sind zugleich als ehrenamtliche Mentoren für Schüler an vier Stuttgarter Grund- und Werkrealschulen sowie einem Gymnasium tätig: als Ağabey-Abla (großer Bruder - große Schwester) begleiten sie jüngere Schüler mit türkischen Wurzeln und helfen diesen und ihren Eltern, sich im deutschen Schulwesen und außerhalb der Schule besser zu entfalten.
Abla mit ihrem Schützling
Ab sofort können sich Gymnasiasten der Oberstufe und Studierende aus der Region Stuttgart wieder für ein Stipendium und die Mitwirkung im Ağabey-Abla-Programm ab Februar bewerben!

Ein paar kurze Informationen zur Bewerbung:
Du studierst in der Region Stuttgart oder bist Gymnasiast in der Oberstufe?
Du kannst Dir vorstellen in einem Netzwerk mit anderen türkeistämmigen jungen Menschen aktiv zu werden und Dich in verschiedenen Gebieten weiterzubilden?
Du kennst die Probleme türkischstämmiger Schüler?
Du willst Dich sozial engagieren und möchtest, dass Andere durch deinen persönlichen Einsatz weiterkommen?
Dann bewerbe Dich als Stipendiat/Mentor beim Deutsch-Türkischen Forum Stuttgart!

Du erhältst als ProjektteilnehmerIn eine monatliche Förderung sowie kostenfreie Fortbildungen in verschiedenen Bereichen und wirst Teil eines Netzwerkes türkischstämmiger Stipendiaten in der Region Stuttgart.
Wir erwarten von Dir, dass Du als Mentor im DTF-Projekt Ağabey-Abla aktiv bist und einem Schüler unserer fünf Kooperationsschulen Förderunterricht erteilst, ihn als Ağabey/Abla begleitest und im Alltag berätst.

Bewerbe Dich mit Deinem Lebenslauf, Deinem Motivationsschreiben und Deiner Schulbescheinigung bzw. Deiner Immatrikulationsbescheinigung bei uns!

Info & Kontakt:
Deutsch-Türkisches Forum Stuttgart
Derya Bermek-Kühn, Mukaddes Steinkrüger und Anna Knieper
Tel. 0711/24847473, E-Mail: info@agabey-abla.de

Weitere Informationen auf unserer Internetseite http://www.agabey-abla.de/