Das Deutsch-Türkische Forum Stuttgart gratuliert Bülent Erinkurt und den anderen Engagierten im Türkischen Forum bei Bosch zu dieser bedeutenden Auszeichnung!
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07.12.2011
Deutscher Engagementpreis für das Türkische Forum bei Bosch
Am 2. Dezember hat das Bündnis für Gemeinnützigkeit den Deutschen Engagementpreis in sechs Kategorien verliehen. Die Preisverleihung war der offizielle Abschluss des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011 und fand mit 400 Gästen am Pariser Platz in Berlin statt. Rund 2.000 Bürgerinnen und Bürger hatten im Frühjahr 2011 engagierte Personen und Organisationen für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen. "Die 23 Millionen Frauen und Männer, die sich in Deutschland ehrenamtlich einsetzen, schaffen das, was der Staat alleine nicht leisten kann: den Kitt unserer Gesellschaft. Wir können die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass Ehrenamtliche die Unterstützung und Anerkennung bekommen, die sie verdient haben", sagte die Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder bei der Preisverleihung.
Der Preis in der Kategorie "Wirtschaft" ging an das Türkische Forum bei Bosch. Die baden-württembergische Integrationsministerin Bilkay Öney würdigte in ihrer Rede diese 2009 gegründete deutsch-türkischen Mitarbeiterinitiative der Robert Bosch GmbH, in der sich Mitarbeiter verschiedener Herkunft für kulturellen Austausch und ein positives Miteinander engagieren. Sie organisieren ehrenamtlich Bildungsprojekte und Kulturprogramme, sind als Mentoren aktiv und berichten im vierteljährlich erscheinenden TFB-Magazin über Erfolgsgeschichten von Menschen mit Migrationshintergrund. Das Türkische Forum bei Bosch ist in dieser Form einzigartig in Deutschland und dient mittlerweile als Ansprechpartner und Multiplikator für Ministerien, Kommunen, Stiftungen, Vereine und Hochschulen.
Das Deutsch-Türkische Forum Stuttgart gratuliert Bülent Erinkurt und den anderen Engagierten im Türkischen Forum bei Bosch zu dieser bedeutenden Auszeichnung!
Das Deutsch-Türkische Forum Stuttgart gratuliert Bülent Erinkurt und den anderen Engagierten im Türkischen Forum bei Bosch zu dieser bedeutenden Auszeichnung!
17.10.2011
SWR-Film über drei Deutsch-Türkinnen auf Erfolgskurs
Eine Rechtsanwältin, eine Gymnasiallehrerin und eine Managerin: drei Frauen, die es in ihrem Beruf geschafft haben. Alle drei tragen türkische Namen - Sibel, Nermin und Dilek. Die Eltern stammen aus der Türkei, sie oder die Großeltern kamen als Gastarbeiter nach Deutschland. Als Kind und als Jugendliche haben die drei Frauen oft spüren müssen: Erfolg in der Schule oder gar im Studium, das trauten ihnen viele nicht richtig zu. Der Film von Susanne Babila läuft am Montag, den 17. Oktober 2011, um 18.15 in "Landesschau unterwegs" im SWR-Fernsehen.
Obwohl sie gute Noten hatte, bekam Nermin Erdogan zum Beispiel keine Empfehlung fürs Gymnasium – heute ist sie selbst Lehrerin an einem Sportgymnasium. Ausgrenzung und Diskriminierung hat die junge Deutsch-Türkin häufig erfahren – an der Uni und später im Referendariat. "Aber das hat mich stark gemacht", sagt sie heute.
Geschafft hat es auch Dilek Yogurtcu. Das Motto der IBM-Managerin: "Wenn sie mich vorne rausschmeißen, komme ich hinten wieder rein". Deutsch und Geschichte hat sie an der Universität Tübingen studiert und landete bei dem international aufgestellten Unternehmen. "Hier fühle ich mich wohl, denn ‚diversity‘, Vielfalt, gehört zum Konzept der Firma". Ihre Identität, beheimatet in beiden Welten, ist hier ein Schlüssel ihres Erfolgs.
So sieht es auch Sibel Yüksel. Als Rechtsanwältin ist sie auf Familienrecht spezialisiert, und betreut sowohl deutsche als auch türkische Klienten. Ehrenamtlich liest sie jeden Freitag Kinderbücher in einem Kindergarten vor. Damit die Einwandererkinder in der Klasse besser Deutsch lernen - aus eigener Erfahrung weiß sie, wie wichtig das ist.
Ein Film über drei starke Frauen, die gelernt haben, wie man aus Hürden Startrampen baut.
Ein Film über drei starke Frauen, die gelernt haben, wie man aus Hürden Startrampen baut.
08.07.2011
Start des Jugendwettbewerbs "Heimat Almanya – Zeig uns Dein Deutschland"
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei startet die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer einen bundesweiten Jugendwettbewerb. Unter dem Titel "Heimat Almanya – Zeig uns Dein Deutschland" werden Jugendliche aufgefordert, sich künstlerisch mit ihrer persönlichen Vorstellung von Heimat auseinanderzusetzen.Sängerin Bahar Kizil (Monrose), Schauspieler Fahri Ogün Yardim ("Almanya", "Chico"), Moderatorin und Autorin Nazan Eckes, Tänzer Kadir "Amigo" Memis (Flying Steps) sowie viele weitere erfolgreiche junge Persönlichkeiten aus Entertainment, Kunst und Szene unterstützen die Aktion.
Die Beiträge der prominenten Unterstützer stehen als Motivation und Steilvorlage für die eigenen Ideen der Jugendlichen zum Thema "Heimat Almanya – Zeig uns Dein Deutschland". Bis Ende September 2011 können Beiträge auf die Wettbewerbshomepage www.heimat-almanya.de hochgeladen werden – in Form von Video, Photographie, Text, Audio oder Kunst. Ziel des Wettbewerbs ist es, den Dialog zwischen den unterschiedlichen Kulturen in Deutschland zu fördern und das gemeinsame Heimatgefühl zu stärken.
22.10.2010
Magazin der Robert Bosch Stiftung stellt Özgür Ağabey vor
In der aktuellen Ausgabe des Magazins der Robert Bosch Stiftung wird über das DTF-Stidendien- und Mentorenprogramm "Ağabey-Abla" berichtet. Im Mittelpunkt der Reportage steht unser "Ağabey" Öz
gür und sein "kleiner Bruder"Selim". Der Journalist Andreas Wenderoth berichtet darüber, wie unsere Stipendiaten sich für den Bildungserfolg der nächsten Generation junger Deutschtürken einsetzen. Der Artikel als Download findet sich unter http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/downloads/RBM9_Einzelseiten_Bruder.pdf
29.09.2010
Themenwoche Istanbul auf ARTE
Der Fernsehsender ARTE widmet dieser großen kulturellen Drehscheibe ab dem 27. September 2010 eine eigene Themenwoche, um sie in ihrer ganzen Pracht, aber auch Widersprüchlichkeit zu präsentieren. Weitere Informationen zum Programm der Themenwoche unter www.arte.tv/istanbul2010
12.08.2010
Dokumention über Theaterreise "Orient-Express" im September im ZDFtheaterkanal
Angelehnt an den legendären "Orient-Express" fuhr von Mai bis Juli 2009 ein Zug mit einem zur Bühne umgebauten Eisenbahnwagon quer durch Europa fahren. Erster Stopp war Istanbul, danach folgten Stationen in Rumänien, Serbien, Kroatien, Slowenien und Deutschland. Endstation war Stuttgart, wo vom 9. bis 19. Juli 2009 die unterwegs entstandenen Inszenierungen im Rahmen eines Theaterfestivals präsentiert wurden. Die Filmakademie Baden-Württemberg hat in Zusammenarbeit mit dem ZDFtheaterkanal und der Produktionsfirma eyecatchproductions eine Dokumention über diese fast zweimonatige Theaterreise produziert.
Der Film, der ab dem 4. September 2010 im ZDFtheaterkanal gesendet wird, zeigt Geschehnisse rund um den modernen Orient-Express. Die Filmemacher beobachten die Regisseure bei der Umsetzung der Stücke, die eigens für das Projekt in Auftrag gegeben wurden. Sie stellen die Theatergruppen vor, die aus den sechs durchquerten Ländern stammen und auf der rollenden Bühne proben und spielen. Und sie befassen sich mit den Reaktionen des Publikums. Aber auch die Theaterstücke selbst sind Ausgangspunkt intensiver Geschichten. In sechs verschiedenen Sprachen dargestellt, handeln die Stücke von der Begegnung zwischen Ost und West, von Reise, Vertreibung, Flucht und Ankunft. Gezielt sollen reale inhaltliche Entsprechungen zu den Theaterstücken aufgegriffen und filmisch miteinander verwoben werden. So dokumentiert "Orient-Express - Theater in einem Zug" den umfassenden Versuch, über das Medium Theater völkerverständigend zu wirken, begibt sich damit auf die Suche nach einer gesamteuropäischen Identität und wirft die Frage auf, wo Europa aufhört bzw. beginnt.
Sendetermine im ZDFtheaterkanal: 4., 9., 21. und 29. September, jeweils um 15:15 Uhr und 00.00 Uhr; sowie 7., 12., 17. und 22. September, jeweils um 10:15 Uhr
Weitere Informationen unter http://theaterkanal.zdf.de/
Der Film, der ab dem 4. September 2010 im ZDFtheaterkanal gesendet wird, zeigt Geschehnisse rund um den modernen Orient-Express. Die Filmemacher beobachten die Regisseure bei der Umsetzung der Stücke, die eigens für das Projekt in Auftrag gegeben wurden. Sie stellen die Theatergruppen vor, die aus den sechs durchquerten Ländern stammen und auf der rollenden Bühne proben und spielen. Und sie befassen sich mit den Reaktionen des Publikums. Aber auch die Theaterstücke selbst sind Ausgangspunkt intensiver Geschichten. In sechs verschiedenen Sprachen dargestellt, handeln die Stücke von der Begegnung zwischen Ost und West, von Reise, Vertreibung, Flucht und Ankunft. Gezielt sollen reale inhaltliche Entsprechungen zu den Theaterstücken aufgegriffen und filmisch miteinander verwoben werden. So dokumentiert "Orient-Express - Theater in einem Zug" den umfassenden Versuch, über das Medium Theater völkerverständigend zu wirken, begibt sich damit auf die Suche nach einer gesamteuropäischen Identität und wirft die Frage auf, wo Europa aufhört bzw. beginnt.Sendetermine im ZDFtheaterkanal: 4., 9., 21. und 29. September, jeweils um 15:15 Uhr und 00.00 Uhr; sowie 7., 12., 17. und 22. September, jeweils um 10:15 Uhr
Weitere Informationen unter http://theaterkanal.zdf.de/
15.03.2010
Samstag im SWR-Fernsehen: "Deutsch-türkische Partner beim Lernen - Großer Bruder, große Schwester"
Sendung am Samstag, 20.03.2010, 18.15 bis 18.45 Uhr, im SWR-Fernsehen"Wenn ich so einen "Großen Bruder" gehabt hätte, wäre so vieles leichter gewesen" - Stoßseufzer eines türkischen Vaters, der seinen kleinen Sohn mit dem Studenten Davut abziehen sieht. Es geht zur Belohnung auf den Fußballplatz, nachdem die Schularbeiten gemacht sind.
Davut ist einer von 80 Mentoren, die sich am deutsch-türkischen Integrationsmodell "Großer Bruder, große Schwester" in Stuttgart beteiligen. Dabei geht es um mehr als Nachhilfe im klassischen Sinn einmal in der Woche. Die ehrenamtlichen "größeren Geschwister" türkischer Herkunft begleiten ihre Schützlinge in der Freizeit zu Museen und Büchereien, zu kulturellen oder sportlichen Veranstaltungen, die sie sonst wohl nicht kennen lernen würden.
"Wichtig ist, dass die Kinder sehen, es gibt türkisch-stämmige Personen, die es geschafft haben", meint die Rektorin einer der vier Schulen, die bisher an dem Projekt beteiligt sind. Für die Kinder ist die Betreuung umsonst, die ehrenamtlichen "Großen Brüder und Großen Schwestern" bekommen als Ausgleich eine Unterstützung für ihr Studium.Begleitet und angeleitet werden sie in Seminaren des Deutsch-Türkischen Forums Stuttgart, gefördert von der Robert Bosch Stiftung. In der "Landesschau Unterwegs" begleitet die Filmautorin Susanne Offenbach zwei Geschwisterpaare und deren Familien durch Schule und Freizeit, aber auch zu Festen, wie sie nur Deutschtürken feiern können.
Weitere Infos unter www.swr.de/landesschau-unterwegs/...
01.03.2010
Filmpremiere: "Großer Bruder, Große Schwester - deutsch-türkische Partner beim Lernen"
Davut und Zeynep, Studierende in Ludwigsburg, sind zwei von 80 Mentoren, die sich am deutsch-türkischen Integrationsmodell "Großer Bruder, große Schwester" beteiligen: Als "großer Bruder" und "große Schwester" kümmern sie sich ehrenamtlich um einen Schüler und eine Schülerin. Dabei geht es um mehr als Nachhilfe im klassischen Sinn. Die "größeren Geschwister" türkischer Herkunft besuchen gemeinsam auch in der Freizeit Museen, Büchereien, kulturelle oder sportliche Veranstaltungen.Vorbild sein, Ehrgeiz anschieben, Mut machen - das Deutsch-Türkische Forum Stuttgart will mit dieser Initiative der Brückenbauer, die von der Robert Bosch Stiftung gefördert wird, auch Kinder erreichen, die zu Hause kaum deutsch sprechen oder deren Eltern wenig Kontakt zu ihrer deutschen Umgebung haben. Die Journalistin Susanne Offenbach stellt in ihrem Film das Modellprogramm vor und begleitet Davut und Zeynep mit ihren Schützlingen.
Das Deutsch Türkische Forum Stuttgart und die Redaktion Landesfeature des SWR laden Sie zur Filmpremiere des 30-Minuten-Films von Susanne Offenbach ein: Am Montag, 15.03.2010 um 18.00 Uhr im Großen Studiosaal des SWR Stuttgart, Neckarstr. 230 (Eingang zum Saal über Wilhelm-Camerer-Str.). In einem anschließenden Podiumsgespräch werden Autorin Susanne Offenbach, der Landesvorsitzende der SPD Nils Schmid, die Rektorin der Rosenschule Sabine Vallon und die Projektleiterin beim DTF Derya Bermek-Kühn über das Integrationsmodell diskutieren. Diskussionsleitung: Felicitas Wehnert.
Der Film "Großer Bruder, Große Schwester - deutsch-türkische Partner beim Lernen" wird am Samstag, den 20. März 2010, um 18.15 Uhr in "Landesschau Unterwegs" im SWR Fernsehen gesendet.
20.11.2009
SWR2 Programmschwerpunkt Türkei 27.12.2009 bis 10.01.2010
Im Programmschwerpunkt Türkei präsentiert SWR 2 vom 27.12.2009 bis 10.01.2010 zahlreiche Berichte, Reportagen und Interviews über das Leben und die Gesellschaft ebenso wie die facettenreiche Geschichte.
In 30 Folgen werden Sprache, Kultur, Kunst und Küche der Türkei von 30 prominenten Namen präsentiert, wie z.B.: Cem Özdemir, Hülya Özkan, Dilek Güngör, Serdar Somuncu, Erdal Keser, Serpil Pak, Kamuran Sezer... Auch die türkische Musik - von Klassik über Funk, Volksmusik und Weltmusik bis zur spirituellen Musik der Sufis wird im Programmschwerpunkt Türkei auf SWR 2 zu hören sein. Weitere Informationen zu den Sendungen unter http://www.swr.de/swr2/...
04.10.2009
So eine große Schwester müsste man haben!
Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens des DTF Stuttgart berichtet die Stuttgarter Zeitung in ihrer Wochenendbeilage vom 2. Oktober 2009 über einige Teilnehmer unserer Bildungsprogramme.
So eine große Schwester müsste man haben!
Erfolgreiche junge Leute aus Migrantenfamilien engagieren sich als Mentoren für deutschtürkische Grund- und Hauptschüler. Für ihre Schützlinge sind sie nicht nur willkommene Helfer, sondern auch Vorbilder. Unser Fotograf Gottfried Stoppel stellt fünf von ihnen vor.
Eine große Schwester, die einem Mut macht, die bei den Hausis hilft, die mit einem zur Bücherei oder zum Eis essen geht - so eine Abla, wie man im Türkischen respektvoll sagt, müsste man haben! Zeynep Akpinar, 28, Studentin an der PH Ludwigsburg, ist eine solche Abla. Sie betreut zwei Drittklässlerinnen an der Rosenschule. Einmal die Woche trifft sie sich mit den Mädchen, beugt sich - wie wir auf dem großen Foto sehen - mal mit Esra, mal mit Aylin über die Schulhefte. "Ich weiß, welche Schwierigkeiten Kinder aus Migrantenfamilien haben", sagt Akpinar.
Auch Emin Tuna, 25, der aufs Abendgymnasium geht und sein Hobby, die Fliegerei, zum Beruf machen will, engagiert sich für Kinder aus türkischen Einwandererfamilien. Er hat für einen Schüler die Rolle des großen Bruders übernommen. "Hätte ich auch so einen 'Agabey' gehabt, hätte es bei mir vielleicht früher gefunkt", sagt der junge Mann. "Ich weiß, was es heißt, auf andere angewiesen zu sein, weil die eigenen Eltern nicht so gut Deutsch können." Stolz berichtet Tuna, dass sein Schützling bereits schöne Erfolge einfährt: Einmal brachte er in Mathe sogar die beste Arbeit der ganzen Klasse nach Hause.
Solche Geschichten lassen sich vom Agabey- und Abla-Programm des Deutsch-Türkischen Forums Stuttgart berichten, das an diesem Wochenende sein ZehnJahre-Jubiläum feiert. Nicht nur die Geschichten der Schüler erzählen von Erfolgen, sondern auch die Geschichten ihrer Mentoren und der jungen Mitstreiter des Forums. Da ist Esra Yeni, 19, die gerade in der Kerschensteinerschule die Abitursklasse und zugleich eine Ausbildung zur Chemisch-Technischen Assistentin absolviert - sie will aber auch Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen. Da ist Deniz Herkert, 19, der Lehrer werden möchte - für ihn bedeutet gesellschaftspolitisches Engagement keineswegs nur, zur Wahl zu gehen. Und da ist Banu Dilek Turmus, 19, die nicht nur in der türkischen Tanzgruppe "Eurasian Artists" begeistert ihre Talente entfaltet, sondern auch beim Lernen - die Gymnasiastin strebt ein Studium an, das Wirtschaft und Technik verbindet. Nebenbei, in der Freizeit, hilft sie dem Drittklässler Onur. "Es ist wichtig", sagt die ehrenamtliche Abla, "den Kindern Vorbild zu sein." th
So eine große Schwester müsste man haben!
Erfolgreiche junge Leute aus Migrantenfamilien engagieren sich als Mentoren für deutschtürkische Grund- und Hauptschüler. Für ihre Schützlinge sind sie nicht nur willkommene Helfer, sondern auch Vorbilder. Unser Fotograf Gottfried Stoppel stellt fünf von ihnen vor.Eine große Schwester, die einem Mut macht, die bei den Hausis hilft, die mit einem zur Bücherei oder zum Eis essen geht - so eine Abla, wie man im Türkischen respektvoll sagt, müsste man haben! Zeynep Akpinar, 28, Studentin an der PH Ludwigsburg, ist eine solche Abla. Sie betreut zwei Drittklässlerinnen an der Rosenschule. Einmal die Woche trifft sie sich mit den Mädchen, beugt sich - wie wir auf dem großen Foto sehen - mal mit Esra, mal mit Aylin über die Schulhefte. "Ich weiß, welche Schwierigkeiten Kinder aus Migrantenfamilien haben", sagt Akpinar.
Auch Emin Tuna, 25, der aufs Abendgymnasium geht und sein Hobby, die Fliegerei, zum Beruf machen will, engagiert sich für Kinder aus türkischen Einwandererfamilien. Er hat für einen Schüler die Rolle des großen Bruders übernommen. "Hätte ich auch so einen 'Agabey' gehabt, hätte es bei mir vielleicht früher gefunkt", sagt der junge Mann. "Ich weiß, was es heißt, auf andere angewiesen zu sein, weil die eigenen Eltern nicht so gut Deutsch können." Stolz berichtet Tuna, dass sein Schützling bereits schöne Erfolge einfährt: Einmal brachte er in Mathe sogar die beste Arbeit der ganzen Klasse nach Hause.
Solche Geschichten lassen sich vom Agabey- und Abla-Programm des Deutsch-Türkischen Forums Stuttgart berichten, das an diesem Wochenende sein ZehnJahre-Jubiläum feiert. Nicht nur die Geschichten der Schüler erzählen von Erfolgen, sondern auch die Geschichten ihrer Mentoren und der jungen Mitstreiter des Forums. Da ist Esra Yeni, 19, die gerade in der Kerschensteinerschule die Abitursklasse und zugleich eine Ausbildung zur Chemisch-Technischen Assistentin absolviert - sie will aber auch Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen. Da ist Deniz Herkert, 19, der Lehrer werden möchte - für ihn bedeutet gesellschaftspolitisches Engagement keineswegs nur, zur Wahl zu gehen. Und da ist Banu Dilek Turmus, 19, die nicht nur in der türkischen Tanzgruppe "Eurasian Artists" begeistert ihre Talente entfaltet, sondern auch beim Lernen - die Gymnasiastin strebt ein Studium an, das Wirtschaft und Technik verbindet. Nebenbei, in der Freizeit, hilft sie dem Drittklässler Onur. "Es ist wichtig", sagt die ehrenamtliche Abla, "den Kindern Vorbild zu sein." th
10.09.2009
"Ağabey-Abla" wird Projekt des Monats
Weitere Informationen zum Projekt des Monats und zur "Aktion zusammen wachsen" unter www.aktion-zusammen-wachsen.de
29.06.2009
DTF schreibt Manfred-Rommel-Preis aus
Das Kuratorium des Deutsch-Türkischen Forums Stuttgart e.V. stiftet anlässlich des 10jährigen Bestehens den Manfred-Rommel-Preis des Deutsch-Türkischen Forums Stuttgart.
Mit dem Preis sollen beispielgebende Initiativen und Projekte ausgezeichnet werden, die das gegenseitige Verständnis, die gute Nachbarschaft und die Zusammenarbeit von deutschen und türkischen Bürgerinnen und Bürgern wesentlich gefördert haben. Ausgezeichnet werden können auch Initiativen und Projekte, die sich um die kulturelle, wirtschaftliche und staatsbürgerliche Integration von Zuwandererfamilien insbesondere aus islamisch geprägten Ländern verdient gemacht haben. Der Preis kann auch an Persönlichkeiten oder Einrichtungen verliehen werden, die auf den genannten Gebieten Besonderes geleistet haben.
Bewerbungen und Vorschläge für den Manfred-Rommel-Preis 2009 können bis zum 21. August 2009 beim Deutsch-Türkischen Forum eingereicht werden. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der offiziellen Ausschreibung auf unserer Internetseite unter www.dtf-stuttgart.de . Dort finden Sie auch das Bewerbungsformular zum Download.
Der Manfred-Rommel-Preis wird erstmals im Rahmen eines Festaktes des Deutsch-Türkischen Forums aus Anlass seines 10-jährigen Bestehens am 2. Oktober 2009 verliehen.
Für Rückfragen steht Ihnen unsere Geschäftsstelle gerne zur Verfügung.
Mit dem Preis sollen beispielgebende Initiativen und Projekte ausgezeichnet werden, die das gegenseitige Verständnis, die gute Nachbarschaft und die Zusammenarbeit von deutschen und türkischen Bürgerinnen und Bürgern wesentlich gefördert haben. Ausgezeichnet werden können auch Initiativen und Projekte, die sich um die kulturelle, wirtschaftliche und staatsbürgerliche Integration von Zuwandererfamilien insbesondere aus islamisch geprägten Ländern verdient gemacht haben. Der Preis kann auch an Persönlichkeiten oder Einrichtungen verliehen werden, die auf den genannten Gebieten Besonderes geleistet haben.Bewerbungen und Vorschläge für den Manfred-Rommel-Preis 2009 können bis zum 21. August 2009 beim Deutsch-Türkischen Forum eingereicht werden. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der offiziellen Ausschreibung auf unserer Internetseite unter www.dtf-stuttgart.de . Dort finden Sie auch das Bewerbungsformular zum Download.
Der Manfred-Rommel-Preis wird erstmals im Rahmen eines Festaktes des Deutsch-Türkischen Forums aus Anlass seines 10-jährigen Bestehens am 2. Oktober 2009 verliehen.
Für Rückfragen steht Ihnen unsere Geschäftsstelle gerne zur Verfügung.
18.06.2009
Telefonaktion "Lehrstellen für Jugendliche" am 23. Juni
28.05.2009
DTF beim Global Media Forum
Weitere Informationen unter www.dw-gmf.de
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