Posts mit dem Label Mentorenprojekt Agabey-Abla werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Mentorenprojekt Agabey-Abla werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
02.12.2016
18.11.2016
Jedes Schuljahr auf ein Neues
Da wir im Ağabey-Abla-Programm mit Schulen kooperieren und eine der wichtigsten Zielgruppen die Mentees sind (Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 1-7), ist auch der jährliche Programmablauf an den Schuljahreszyklus angepasst. So starten wir jedes Jahr im September in ein neues Ağabey-Abla-Programmjahr. Einer der wichtigsten Termine für diesen Jahresstart sind die sogenannten Auftaktveranstaltungen an unseren sechs Kooperationsschulen.
Jedes Jahr nehmen wir neue Familien mit ihren Kindern als Mentees sowie zahlreiche neue Ağabeys und Ablas als Mentorinnen und Mentoren in unser Programm auf. Hinzu kommt, dass jährlich neue Lehrkräfte unser Programm unterstützen. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligter ist die Grundlage für den Erfolg des Programms. Bei den zweisprachigen (deutsch/türkisch) Auftaktveranstaltungen wird die Basis für diese Zusammenarbeit geschaffen.
Dort werden neuen Teilnehmern grundlegende Programmbestandteile erläutert und das breite Angebot an Veranstaltungen vorgestellt. Außerdem lernen neue Mentoren oft ihre Familien kennen, neue Mentees treffen aufgeregt zum ersten Mal ihre Ağabeys und Ablas und Eltern werden über die vielfältigen Fortbildungsangebote informiert. Für die Kinder wird natürlich parallel ein alternatives Programm angeboten. Besonders wichtig ist außerdem der Austausch in Kleingruppen von Mentoren, Eltern und Lehrkräfte, die wertvolle Hinweise geben, wie die Mentees individuell noch besser gefördert werden können. Dieses Engagement der Lehrkräfte wird von den Mentoren sehr geschätzt, aber auch die Schulen sind ihrerseits dankbar über den Einsatz der Ağabeys und Ablas.
Dieses Schuljahr haben die Auftaktveranstaltungen an der Grund- und Werkrealschule Ostheim begonnen, und im wöchentlichen Takt fanden an der Rosenschule in Zuffenhausen, unserer neuen Kooperationsschule, der Raichberg Realschule Stuttgart, dem Leibniz-Gymnasium in Feuerbach und der Lerchenrainschule im Süden die Auftaktveranstaltungen statt. Gestern Abend hatten wir dann schließlich unsere letzte Veranstaltung in der Rosensteinschule am Nordbahnhof.
Eine tolle Wertschätzung für den ehrenamtlichen Einsatz der Ağabeys und Ablas sowie die Arbeit des Projektteams war die Teilnahme aller Schulleiter an den Auftaktveranstaltungen. Ihre herzlichen Begrüßungen und persönlichen Einschätzungen zu den individuell sehr unterschiedlichen Gegebenheiten an den jeweiligen Kooperationsschulen werden von allen Programmbeteiligten geschätzt.
Besonders unterstützt werden wir auch von unseren sogenannten Kooperationslehrern, die bei organisatorischen Abläufen behilflich sind oder den Kontakt zu interessierten Familien herstellen. Für die tolle Unterstützung möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken.
Nach den motivierenden Auftaktveranstaltung steht einem erfolgreichen Schuljahr nichts mehr im Wege.
15.11.2016
Tagsüber Pädagogik, nachts Tavla
Das traditionelle Ağabey-Abla-Einführungswochenende findet jedes Jahr zu Schuljahresbeginn im Oktober/November auf der Burg Liebenzell im Schwarzwald statt. Doch nicht nur die einmalige wunderschöne Location, sondern auch unser vielseitiges Programm und unsere Teilnehmer versprachen ein tolles Wochenende.
Nach wochenlangem Planen fuhr das Ağabey-Abla-Team am Freitagmorgen vollbepackt in Richtung Schwarzwald los. Die über 45 Teilnehmer aus dem Programm sollten erst am Nachmittag mit Bus oder Autos ankommen.
Unser buntes Programm hatte viele verschiedene Inhalten. Den Freitag nutzten wir vor allem um uns (besser) kennenzulernen, da wir dieses Schuljahr mit über 20 neuen Ablas und Ağabeys begonnen hatten. In Spielen wie Speed-Dating ("Was denkst du, wie sieht die Welt in 100 Jahren aus?") oder "Schneeballschlacht" lernten wir uns besser kennen. (Kurze Erklärung: Jeder schreibt drei Facts oder Eigenschaften über sich auf. Der Zettel wird zerknüllt und man bewirft sich damit. Danach sucht jeder einen beliebigen Zettel und muss sich bis zur richtigen Person durchfragen. Im Plenum wurden alle Personen mit ihren drei Eigenschaften vorgestellt.).
Außerdem gab es kurze Impulse zum Deutsch-Türkischen Forum e.V. und dem Ağabey-Abla-Programm an sich.
Den Abend ließen wir traditionell in der Burgschänke mit Brettspielen und Musik ausklingen und feierten um 24:00 Uhr eine Geburtstagsüberraschungsparty für unseren Ağabey Berkay.
Der Samstag bestand hauptsächlich aus Fortbildungen für unsere Mentoren. Dabei konnten sie sich eine von vier interessanten Themen wie "Gedächtnistraining", "Gewaltfreie Kommunikation", "Improtheater" und "Lerntypen und Lernstragien" aussuchen. In den vierstündigen Fortbildungen lernten sie wichtige Inhalte für ihre Mentorentätigkeit oder für ihre persönliche Entwicklung.
Nachmittags gab es wieder Input von unserer Seite: Nach einer kleinen
gemeinsamen Team-Challengesprachen wir über Erwartungshaltungen der
Mentoren ans Programm und unsere Erwartungen an die Mentoren. Diese
Reflexion war für beide Seiten eine unglaubliche Bereicherung und stärkte den Teamgeist des Programms noch mehr.
Den Abend
beendeten wir abermals in der Burgschänke mit einem gemeinsamen Pub-Quiz
und Spielen wie OKEY oder "Die Werwölfe von Düsterwald"...
Am Sonntag war die Müdigkeit deutlich zu spüren. Trotzdem warteten alle motiviert auf unseren VIP-Gast für die geplante Gesprächsrunde. Dieses Jahr war Finanz- und Wirtschaftsminister a.D. und Landtagsmitglied Dr. Nils Schmid eingeladen. Zusammen mit unserer Vorstandsvorsitzenden Gülten Aysel berichteten die Gäste unter der Moderation durch unseren Ağabey und Vorstandsmitglied Berkay Yılmaz über ihren Werdegang und die Wichtigkeit von Engagement und politischer Teilhabe. Am Schluss bestand die Möglichkeit Fragen zu stellen und so ein Gespräch zwischen unseren Mentoren und den Gesprächsteilnehmern entstehen zu lassen.
Bevor unsere Mentoren am Nachmittag wieder abreisten, mussten sie sich noch in unserem Ağabey-Abla Team-Tunier durch drei knifflige Aufgaben schlagen. Beim Turmbau aus Luftballons stieß so mancher angehende Ingenieur an seine Grenzen....
Vor der Abreise versammelten wir uns ein letztes Mal im großen Saal und zogen ein gemeinsames Fazit. Dabei hatte jeder die Möglichkeit jemanden vorzustellen, den er an diesem Wochenende kennengelernt hatte und zu erklären, was man nach diesem Wochenende mit nach Hause und in seine weitere Mentorentätigkeit mitnehmen wird. Oft wurde erwähnt, dass einem dieVerantwortung und Vorbildfunktion als Mentor und Stipendiat in unserer Gesellschaft noch einmal deutlich geworden war.
Mit erschöpften aber glücklichen Teilnehmern und Team ging ein intensives und spannendes Ağabey-Abla-Wochenende zu Ende.
30.09.2016
The Show Must Go On
Das neue Schuljahr läuft bereits seit zwei Wochen und auch unsere Mentoren beginnen nun sich wieder mit ihren Kardeş' zu treffen. Auch im Schuljahr 2016/17 haben wir im Ağabey-Abla Programm 80 Plätze für Ablas und Ağabeys sowie 80 Plätze für Kardeş' zu vergeben, um sowohl Mentoren als auch Mentees zu fördern!
Trotzdem … the show must go on und wir suchen wieder fleißig
neue Ablas, Ağabeys
und Kinder, die am Programm teilnehmen wollen.
Ihr kennt türkeistämmige
Mitschüler/Nachbarn/Kommilitonen/Verwandte aus dem Raum Stuttgart, die sich
engagieren wollen? Schickt sie zu uns!
Alle Infos zur Bewerbung oder Anmeldung findet ihr auf unserer Homepage oder bekommt ihr von uns per E-Mail über info(at)agabey-abla.de.
Eure Alice
24.01.2013
Neue Bewerbungsrunde: DTF-Stipendienprogramm für türkischstämmige Gymnasiasten und Studierende
Im Frühjahr 2009 hat das Deutsch-Türkische Forum Stuttgart mit Förderung der Robert Bosch Stiftung ein Stipendienprogramm für begabte und engagierte deutschtürkische Gymnasiasten und Studierende eingerichtet, die auf ihrem eigenen Bildungsweg gefördert werden. Die Stipendiaten sind zugleich als ehrenamtliche Mentoren für Schüler an vier Stuttgarter Grund- und Werkrealschulen sowie einem Gymnasium tätig: als Ağabey-Abla (großer Bruder - große Schwester) begleiten sie jüngere Schüler mit türkischen Wurzeln und helfen diesen und ihren Eltern, sich im deutschen Schulwesen und außerhalb der Schule besser zu entfalten.
![]() |
| Abla mit ihrem Schützling |
Ein paar kurze Informationen zur Bewerbung:
Du studierst in der Region Stuttgart oder bist Gymnasiast in der Oberstufe?
Du kannst Dir vorstellen in einem Netzwerk mit anderen türkeistämmigen jungen Menschen aktiv zu werden und Dich in verschiedenen Gebieten weiterzubilden?
Du kennst die Probleme türkischstämmiger Schüler?
Du willst Dich sozial engagieren und möchtest, dass Andere durch deinen persönlichen Einsatz weiterkommen?
Dann bewerbe Dich als Stipendiat/Mentor beim Deutsch-Türkischen Forum Stuttgart!
Du erhältst als ProjektteilnehmerIn eine monatliche Förderung sowie kostenfreie Fortbildungen in verschiedenen Bereichen und wirst Teil eines Netzwerkes türkischstämmiger Stipendiaten in der Region Stuttgart.
Wir erwarten von Dir, dass Du als Mentor im DTF-Projekt Ağabey-Abla aktiv bist und einem Schüler unserer fünf Kooperationsschulen Förderunterricht erteilst, ihn als Ağabey/Abla begleitest und im Alltag berätst.
Bewerbe Dich mit Deinem Lebenslauf, Deinem Motivationsschreiben und Deiner Schulbescheinigung bzw. Deiner Immatrikulationsbescheinigung bei uns!
Info & Kontakt:
Deutsch-Türkisches Forum Stuttgart
Derya Bermek-Kühn, Mukaddes Steinkrüger und Anna Knieper
Tel. 0711/24847473, E-Mail: info@agabey-abla.de
Weitere Informationen auf unserer Internetseite http://www.agabey-abla.de/
18.12.2012
Ein deutsch-türkisches Figurentheater entsteht…
| Wenn Regenschirme tatsächlich fliegen möchten, dann sollten sie auch zu unserem Workshop kommen. |
Samstag,
der 20.Oktober 2012: Es ist ein sonniger, herrlicher Tag. Mit meinem Kardes an
der Hand, machen wir uns auf den Weg zum Theaterworkshop im Mupädi.
Nachdem
sich alle versammelten hatten, starteten wir mit einem Kennen-Lernspiel unter
der Regie von Wolfgang Kammer. Die vielen türkischen Namen brachten zwar den
Kopf von Herrn Kammer zu rauchen, aber gerade das, machte es viel lustiger und
wir fuhren fort mit dem nächsten Spiel.
Unser Symbol
für diesen Samstagnachmittag war der Regenschirm.
Durch
den vielseitigen Einsatz der unterschiedlichen Regenschirme und den Klang der
Gitarre verlief ca. eine Stunde sehr schnell.
Dass
man mit einem Regenschirm riesen Spaß haben kann, war mir wirklich nicht
bewusst.
Als das
Spielen zu Ende war, wurde es Zeit für eine kleine Pause. Nachdem wir alle
getrunken und eine Kleinigkeit gegessen hatten kam der Einsatz von Frau Müller.
Sie ist nämlich vom hands&cOmpany
Figurentheater und zeigte uns, wie man mit viel Fantasie aus Regenschirme die
interessantesten Figuren basteln kann. Da ja mein Kardes viel Freude am Basteln
hat, war der Spaßfaktor sehr hoch. Mit einer Kiste voll mit Regenschirmen,
Scheren, Zangen, Knöpfe, Kleber und vieles mehr, durfte das Basteln beginnen. Die
Agabey´s und Abla´s führten ein kurzes Gespräch mit dem Kardes und plötzlich
wusste auch jeder, wie dessen Figur aussehen soll.
Man hörte für die nächsten zwei Stunden nur noch wie
der eine Kardes mit Begeisterung „Jaaa! Das wird toll!“ rausschrie oder der
andere „Wie soll es denn heißen?“ fragte. Gelächter umhüllte die Mupädi und
jeder war vertieft in seinem eigenen Fantasieland.
Frau Müller war in diesem Zeitraum immer einsatzbereit
und half uns, wenn wir nicht wussten, wie es doch weitergehen sollte.
| Sogar ein Vampir konnte aus einem Regenschirm entstehen. |
Endlich war es soweit! Jeder wurde fertig mit seiner
Figur und das Vorstellen durfte beginnen! In einem kleinen Stuhlkreis durfte
jede/r Agabey und Abla mit seinem/ihrem Kardes, seine/ihre Figur vorstellen.
Begleitend mit der Gitarre erzählten
wir einzeln die Geschichte unserer beeindruckenden Figuren.
Begleitend mit der Gitarre erzählten
wir einzeln die Geschichte unserer beeindruckenden Figuren.
| Unser Regentanz am Ende |
Zum Schluss stellten wir gemeinsam mit Regenschirmen einen großen Regenschirm dar und verabschiedeten uns voneinander.
Mit
einem Lächeln im Gesicht, verließen wir die Mupädi.
Mein
Kardes war so begeistert von diesem Theaterworkshop, dass wir den nächsten
Termin wahrnehmen werden. Ihr ist es nämlich auch aufgefallen, dass man
gemeinsam viel mehr Spaß haben kann.
Ein Beitrag von Aynur Çakmak (Abla)
Ein Beitrag von Aynur Çakmak (Abla)
Abonnieren
Posts (Atom)

